| Cevi-Tag 2013 | Kinder finden den Cevi-Schatz! Bei einer grossangelegten Schatzsuche am Samstag 16. März haben rund 10‘000 Kinder den Cevi-Schatz in der ganzen Schweiz gefunden. Dabei haben über 1‘600 Kinder das erste Mal an einem Cevi-Programm in einer lokalen Cevi-Gruppe teilgenommen. Die rund 10‘000 Schatzsucher wurden vergangenen Samstag von schönem Wetter bei der abenteuerlichen Suche begleitet. In 115 lokalen Jungschargruppen in der ganzen Schweiz wurden unter Anleitung von erfahrenen Cevi-Leiterinnen und Cevi-Leitern Karten gelesen, Feuer entfacht und Rätsel gelöst. Einziger Hinweis für die Suche war eine gefundene, mysteriöse Landkarte. Die Leiterinnen und Leiter waren somit auf die tatkräftige Mithilfe der Kinder angewiesen. Für die Suche konnten die Kinder diverse Fertigkeiten vor Ort erlernen, so mussten sie sich mit Hilfe von Karte und Kompass orientieren oder etwa auch Geheimbotschaften entziffern. Alle Kinder wurden für ihren Mut und ihre Neugier mit der Entdeckung des Schatzes in den jeweiligen lokalen Gruppen belohnt. Die Kinder hatten somit Gelegenheit, im drittgrössten Jugendverband der Schweiz Abenteuerluft zu schnuppern. Neben einer sinnvollen Freizeitgestaltung bietet der Cevi auch prägende Gemeinschaftserlebnisse, und die Möglichkeit, eigene Talente zu entwickeln sowie Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Der Cevi-Tag als schweizweites Projekt wurde zum dritten Mal durchgeführt. Der ehrenamtliche Projektleiter Gregor Gubser v/o Obi ist von der Wirkung und Ausstrahlung des Cevi-Tags überzeugt: “Das Programm hat voll ins Schwarze getroffen! Die Schatzsuche war für die Teilnehmer ein wahres Erlebnis - die vielen lachenden Kindergesichter beweisen das!“. Kinder, die den Cevi-Tag besucht haben, aber auch solche, die ihn verpasst haben, sind auch an weiteren Cevi-Programmen herzlich willkommen. Informationen dazu sind zu finden unter www.cevi-tag.ch |
| Cevi-Tag 2012 | Drohbrief und Versöhnungsbananen Am 17. März fand der dritte Cevi-Tag statt. Über 100 Ortsgruppen haben mitgemacht, auch Rüschlikon-Kilchberg-Adliswil. Hier haben 30 Kinder gemeinsam einen spannenden Nachmittag verbracht, zwei zum ersten Mal. „Schnell, schnell“, schreien die Kinder durch den Wald, „sonst erwischen sie uns!“. Die 30 Kinder müssen während einem Geländespiel Buchstaben durch ein Gebiet bringen, dass von Druckereiaufsehern überwacht wird. Werden sie erwischt, müssen sie die Buchstaben abgeben und wieder neue holen. Die Buchstaben brauchen sie, um der Sozialarbeiterin Frau Rosenbaum einen Drohbrief zu schreiben. Schlunz soll zur Familie gehören Den Brief mit dem Inhalt „Lassen Sie Schlunz bei Familie Schmidtsteiner“ haben sich Lukas und Schlunz ausgedacht. Lukas Schmidtsteiner hat Schlunz ein paar Tage zuvor im Wald gefunden. Schlunz hat dort gelebt und kann sich ausser an seinen Namen an nichts mehr erinnern. Lukas und seine Mutter wollen ihn bei sich aufnehmen, doch Frau Rosenbaum will das verhindern. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen haben also Lukas und Schlunz mit engagierter Hilfe der Cevi-Kinder diesen Brief aus gedruckten Buchstaben zusammengesetzt. Einladung zur Wiedergutmachung Doch als sie den Brief bei Frau Rosenbaum vor der Tür deponieren wollen, werden sie von ihr entdeckt. Sie fliehen und kehren nach Hause zurück. Dort wartet allerdings ein Donnerwetter auf Lukas, Schlunz und die Cevi-Kinder. Frau Rosenbaum hat Lukas’ Mutter angerufen und ihr von der Schandtat erzählt. Um die Sozialarbeiterin wieder zu besänftigen, hat sie die Mutter zu Schokobananen eingeladen. Doch die Zutaten dazu müssen sich die Kinder erst mit Würfelspielen, Sackhüpfen und einem Hindernislauf verdienen. Schliesslich kommt Frau Rosenbaum. Lukas und Schlunz entschuldigen sich bei ihr. Nachdem sie – wie auch alle Kinder – die Schokobanane gegessen hat, versöhnt sie sich mit der Familie Schmidtsteiner. Schlunz darf bleiben. Überglücklich fallen sich die neuen Brüder Lukas und Schlunz in die Arme und die Kinder jubeln aufgeregt. Cevi-Tag ist ein Erfolg Für Schlunz und Lukas ist die Geschichte gut ausgegangen. Doch wie zufrieden ist Deborah Wickli v/o Farfalla, Abteilungsleiterin im Cevi Rüschlikon-Kilchberg-Adliswil mit dem Nachmittag? Immerhin hat sie im Vorfeld zusammen mit ihren Leiterinnen und Leitern Flyer und Plakate zum Cevi-Tag 2012 in der Gemeinde verteilt. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Farfalla, „wir konnten zwei neue Kinder im Cevi begrüssen, und die Leiter haben ein super Programm auf die Beine gestellt“. Zwei Kinder klingt nicht nach einem Grosserfolg, doch auch in den letzten Jahren sind am Cevi-Tag nicht mehr neue Kinder in den Cevi Rüschlikon-Kilchberg-Adliswil gekommen. „Mehr habe ich nicht erwartet, und mir ist das grosse Ganze wichtiger, als die Anzahl der Kinder die neu zu uns kommen“, sagt die Abteilungsleiterin. „Denn der Erfolg des Cevi-Tags hängt davon ab, wie viele Abteilungen sich in der ganzen Schweiz beteiligen“. Gregor Gubser v/o Obi (Projektleiter Cevi-Tag 2012 & 2013) |
| Weblink | www.cevi-tag.ch |