Das Iglu

Das Iglu hat riesige Vorteile gegenüber der Zeltunterkunft: Es ist geräumiger, ruhiger und trockener. Es bietet 100%-igen Schutz während eines Sturms. Der Arktisforscher Stefanson berichtete im Jahre 1912, dass es im Iglu bis zu 50 Grad wärmer sein kann als draussen: Bei -46 Grad Aussentemperatur war es -40 Grad beim Eingang, -18 Grad im Kältegraben, -6 Grad auf der Bodenhöhe (Schlafplattform), 4 Grad auf Schulterhöhe, 16 Grad auf Deckenhöhe.
Ein Iglu ist so komfortabel, dass eine Gruppe ohne weiteres eine Woche darin verbringen kann. Die Eskimos leben zum Teil heute noch in Iglus.

Weshalb gefriert das Wasser zu Eis und Schnee?

Die ganze Materie, auch die Luft besteht aus Atomen und Molekülen. Ein Atom oder ein Molekül ist die kleinste Einheit eines Stoffes, welche noch dessen Eigenschaften aufweist. Ein Atom ist unvorstellbar klein, selbst mit den stärksten Mikroskopen ist es bis heute nicht gelungen die Atome sichtbar zu machen. Wasser ist ein Molekül, das aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom besteht. Bei Zimmertemperatur sind diese Moleküle immer in Bewegung, das Wasser ist dann flüssig. Je tiefer die Temperatur sinkt, desto schwächer und langsamer bewegen sich diese Moleküle. Bei etwa 0 Grad lagern sie sich mehr oder weniger fest aneinander, und bilden eine Art Gitter. Obwohl die Atome so klein sind, halten sie sich mit genügend grosser Kraft aneinander, dass eine feste Masse entsteht. Diese heisst beim Wasser dann Schnee oder Eis.

Schneebeschaffenheit:

Ein erfahrener Iglubauer errichtet ein Schneehaus in allen Schneeverhältnissen. Der ideale Schnee ist windgepackt: Wenn Deine Schuhe nur einen flachen Abdruck hinterlassen ist dies der Schnee, den Du ohne vorhergehende Aufbereitung gleich verwenden kannst.

Meistens ist der Schnee jedoch tief und weich, ein scheinbar unmöglicher Baustoff. Doch sogar in hüfttiefem Schnee ist es mit einigen Vorbereitungen möglich, ein Iglu zu bauen: Trete zuerst mit den Skis oder Schneeschuhen, anschliessend eventuell noch mit den normalen Schuhen ein Gebiet fest, das ein bisschen grösser ist als das Iglu selbst. Dann stampfe mit den Füssen oder klopfe die Fläche mit einer Schaufel fest. Die oberste Schneeschicht wird sich zwar kaum verfestigen und locker und körnig bleiben. Doch auch diesen Schnee können wir später für etwas anderes gebrauchen. Der gute Schnee ist unter dieser Schicht.
Nun musst Du den Schnee etwas liegen lassen. Nach ungefähr 20 Minuten haben sich die Eiskristalle, aus denen der Schnee besteht zu einer zusammenhaltenden Masse verfestigt. Ob die oberste Schicht brauchbar ist, hängt von dem Zustand des Schnees und der Temperatur ab.
Ist der Schnee besonders schlecht, suchst Du mit Vorteil zwei Plätze: einen für den Bauplatz, den anderen um Blöcke zu schneiden. Dieser sollte entlang der Schneidefront einen Laufgraben haben, damit man die Blöcke besser schneiden und lösen kann.
Die präparierte Schneefläche sollte danach nicht mehr betreten werden. Die Gewichtskraft des Körpers, welche durch die geringe Fläche der Schuhsohlen auf die Schneeoberfläche wirkt, kann bei den Blöcken eine Rissbildung bewirken, so dass sie beim Herausnehmen auseinanderfallen.

Die Ausrüstung

Die einzige spezielle Ausrüstung, um ein Iglu zu bauen, ist eine Schneesäge. Diese brauchen wir, um die Blöcke zu schneiden. (Im Notfall können auch die Skis dazu gebraucht werden). Es sind einige verschiedene Sägetypen erhältlich, welche alle ihre Vor- und Nachteile haben. Der wichtigste Punkt ist die Länge der Säge, dadurch wird der grösstmögliche Block bestimmt. Die ideale Länge beträgt 50cm. Um beim Schneiden und Blocklösen genügend starr zu bleiben sollte das Sägeblatt etwa 5 cm hoch sein. Die Zähne sind im eisigen und krustigen Schnee sehr hilfreich.

Selbstgemachte Schneesäge:

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  1. Die Zähne müssen abgerundete Spitzen haben.

  2. Das Sägeblatt sollte etwa 3mm stark sein.

  3. Schneide die Zähne mit Metallsäge oder oder Bandsäge aus; die Form der Zähne ist nicht entscheidend.

  4. Klebe den Griff und das Blatt zusammen und fixiere es mit Schrauben.

  5. Holzgriff: Nach der Befestigung das Holz imprägnieren.

Eine Lawinenschaufel zu haben ist sehr praktisch, jedoch entbehrlich. An ihrer Stelle können ebenfalls die Skienden oder Schneeschuhe gebraucht werden.

Vorbereitungen des Bauplatzes

Der Platz muss nicht unbedingt flach sein, Iglus können auch in Hänge gebaut werden. Der Aushub kann in Form von Blöcken wieder für den Bau verwendet werden. Zuerst musst Du einen Kreis zeichnen. Dabei ist ein Durchmesser von 180cm Ideal. Das fertige Iglu wird noch ca. 60cm grösser, da wir die Wände aus Schnee- und Eisblöcken nicht in den Graben, sondern auf die entstandene Brüstung stellen. Iglus mit Aussendurchmessern von drei Metern und mehr sind sehr schwierig zu bauen und beanspruchen viel Zeit.

  1. Bauplatz markieren, Schnee präparieren.

  2. Ein Loch graben und dessen Wände glattmachen.

  3. Einen etwa 80 - 100cm tiefen Tunneleingang graben.

  4. Aushub des Schlafraums ca. 50cm tief.

Der Eingang sollte rechtwinklig zur vorherrschenden Windrichtung gebaut werden. Direkt zum Wind gebaut, würde der Eingang zugeweht, und auf der Leeseite (dem Wind abgewandte Seite) würde er durch Luftwirbel verweht werden. Doch in einer Position von 90 Grad zur Windrichtung wird der fallende Schnee weggeblasen.

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wpe9.jpg (823 Byte) Grundriss auf festgetretener Schneedecke.

Ø auszustechender Kreis ca. 180cm. Er wird zum Innendurchmesser. Tiefe ca. 50cm für die Schlafplattform. Eingangsbereich und Gang ca. 80 bis 100cm tief (30 bis 50cm tiefer als Schlafplattform).

Blöcke schneiden

Das Blöckeschneiden ist eine der zwei kniffligen Arbeiten beim Iglubau. Um die Blöcke freizubekommen solltest du sie weder ausbrechen noch gewaltsam ausheben.
Beginne mit einem senkrechten langen Schnitt. Schneide mit einer sägenden Bewegung, nicht mit blosser Kraft und Druck. Im Iglukreis innen wird dieser Schnitt einige Blöcke lang sein. Um sicher zu sein, dass der Schnitt auch wirklich so tief ist wie das Sägeblatt, fahre mit der Säge der Schnittstelle einige Male nach.
Dann folgen die zwei kurzen seitlichen, vertikalen Schnitte. Schneidest Du zu tief hinein, so dass Du die nächste Reihe ankratzest, werden die folgenden Blöcke an dieser Stelle brechen. Diese zwei Schnitte sollten leicht konisch nach aussen geführt werden, damit die Blöcke beim Kippen und herausnehmen nicht klemmen.
Der letzte Schnitt wird der untere sein. Ist alles sauber geschnitten, wirst Du mit einem dumpfen Ton belohnt. Die bedeutet, dass sich der Block gelöst hat. Fehlt dieser Ton, ist der Schnitt unvollständig. Wiederhole alle diese Schnitte.
Ist alles OK, so bringe das Messer zurück zum ersten Schnitt und kippe den Block vorsichtig zu Dir. Dann fasse mit der Hand unter den Boden und hebe den Block heraus.

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Wenn Du einen Laufsteg freigelegt hast (vor b), schneide zuerst der Linie a entlang. Schneide darauf leicht konisch die Linie c nach, so dass die Kante b etwas länger als die Kante a wird. Säge nun horizontal der Linie d nach, unter dem Block durch. Falls Du sauber gearbeitet hast, solltest Du nun einen dumpfen Ton höhren.

Ein häufige auftretender Fehler sind zu klein geschnittene Blöcke. Diese sollten gerade so gross sein, dass Du sie noch tragen kannst. Grosse Blöcke vereinfachen den Bau des Iglus.

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Grosse Blöcke vereinfachen den Bau des Iglus. Ideal ist ein Format von ungefähr 20x40x70cm.
Aufgepasst beim Sägen, Vorsicht lohnt sich. Falls Du nämlich den nächsten Block ansägst, kann dieser an der Stelle brechen.

Konstruktion

Starte mit dem grössten Block, welcher den Eingang überspannt. Kippe ihn ein wenig nach innen. Seine Unterkannte befindet sich in Höhe der Schlafplattform, keinesfalls aber höher. Im Innern des Iglus stehend, arbeiten Rechtshänder im Uhrzeigersinn, Linkshänder im Gegenuhrzeigersinn. Auf diese Weise hält die schwächere Hand den Block, und mit der kräftigeren können wir sägen, um die Ecken sauber anzupassen.

Die Plazierung der Blöcke ist ein weiterer kniffliger Vorgang beim Iglubauen. Das auf der nächsten Seite folgende Prinzip erklärt einiges.

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Wenn der frisch zu setzende Block an der äusseren Kante ausgerichtet ist, so beginne den unteren, schrafierten Teil vom restlichen Körper abzutrennen. Stimmt die Neigung des Quaders mit derjenigen des angrenzenden überein, so kippe den Block in Deine Richtung und entferne den oberen, schraffierten Teil des Körpers. Die „Mauer-krone"sollte jetzt wieder wagrecht sein.

Ein Block bleibt in allen Positionen bewegungslos, wenn er an zwei Ecken gehalten wird, die einander im Körper diagonal gegenüberliegen.

Eine dritte Ecke verhindert das Drehen des Blockes. Um dieses Prinzip wirkungsvoll anzuwenden, vor allem auch bei den stark hereinragenden oberen Blöcken, befolge folgendes Prozedere: Stelle den Block senkrecht an seinen Platz, die äussere, untere Kante ausgerichtet. (Es ist wichtig, dass der Block senkrecht steht, auch wenn die bereits gesetzten Blöcke schon stark ins Iglu hereinragen). Stich mit der Säge in die untere Fugenebene und löse den störenden Schnee, bis der Block nur noch auf der äusseren Kante steht. Pass aber auf, dass die Neigung des Quaders nicht zu steil wird. Kippe ihn deshalb öfters nach innen, um die Neigung am nebenstehenden Block zu kontrollieren. Wenn die beiden Schrägen übereinstimmen, kippe den bearbeiteten Quader ganz herein und schneide die obere, äussere Kante zurück, bis die Deckfläche wieder waagrecht ist. Berühre den Block nur schwach um Brüchen vorzubeugen. Halte ihn beispielsweise an einer seitlichen Kante. Stupse den fertig bearbeiteten Block mit einer leichten Bewegung an den angrenzenden. Darauf gib der oberen, dem angrenzenden Quader gegenüberliegenden Kante einen feinen Schlag, damit sich der Block setzen kann.

Das Gewicht wird nun von den diagonal gegenüberliegenden Ecken getragen, während eine dritte, untere Ecke verhindert, dass der sich Block abdreht.

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Der optimale Block berührt den vorhergehenden nur mit der äusseren, unteren Kante und der zum angrenzenden Block stossenden, inneren oberen Ecke.

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Als Eingang dient ein Graben, welcher von einem grossen Block überdeckt wird. Dies ist die einfachste Form einen Eingang zu bauen.

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In den oberen Reihen wird eine Rampe notwendig, damit jeder Block auf der steiler werdenden Oberfläche an den vorangehenden gelehnt werden kann.

Sind die Blöcke richtig positioniert und sauber zurechtgeschnitten, hat jeder neue Körper nur an drei Punkten Kontakt. Lässt sich Dein Block nicht optimal an den angrenzenden anfügen, trimme ihn an seiner zum vorhergehenden Körper stossenden Seite, bis nur noch die innere obere Ecke diesen berührt. Der neue Quader muss so stehen, dass nur die äussere untere Kante den untenstehenden Block berührt.

  1. Um im Gleichgewicht zu sein, soll am Anfang nur diese Kante Kontakt haben.

  2. Der dritte Kontaktpunkt dient zur Gegenbalance des kommenden Blocks, welcher auf der gegenüberliegenden Seite Druck ausüben wird.

  3. Die offenen Fugen werden mit Schnee abgedichtet, nachdem der Block in Position ist.

Dachkonstruktion

Die erste Blockreihe ist einfach zu bauen. Doch bei den Folgenden fehlt links oder rechts ein Block, um den neuen Körper anzulehnen. Diesen braucht es in grösserer Höhe, da die Deckfläche bei zunehmender Neigung der Mauer nicht mehr waagrecht geschnitten werden kann. Natürlich ist diese neue Reihe schwieriger zu starten, da die Blöcke jetzt etwa 45 Grad hereinlehnen.

Die Lösung ist einfach und gilt gleich für alle folgenden Reihen. Die obere Fläche wird so geschnitten, dass eine Spirale entsteht. Dies muss nicht eine geometrisch perfekte Spirale sein. Eine kurze Rampe, über einen Viertel oder einen Drittel des Umfangs gezogen, genügt. Wichtig ist, dass auf dem Ganzen Umfang nur ein Versatz entsteht.

Ist die Spirale errichtet, geht das Bauen ununterbrochen weiter, und nach einigen Reihen bleibt nur noch der Scheitelpunkt offen. Viele Leute denken, dass der letzte Block schwierig zu setzten sei, weil sie ihn mit dem Schlüsselstein bei einer Brücke oder einem Gewölbe vergleichen. Tatsächlich ist es jedoch der einfachste Block und statisch nicht von Bedeutung. Das Schneehaus ist solid mit oder ohne "Schlussstein".

Um dieses Loch zu schliessen, schneide einen etwas zu grossen Block. Lege ihn über das Loch. Nun passe ihn von innen dem Loch an. So kommt er weiter hinein an seinem Platz, bis er sitzt. Die Arbeit ist fertig, wenn alle offenen Fugen mit Schnee abgedichtet sind.

 Eingang

Der klassische Tunneleingang ist nur bei stürmischem Wetter nötig. Seine Aufgabe ist es, den Schnee vom Kriechgang fernzuhalten. Die einfachste Art einen Eingang zu bauen, ist den Eingangsgraben etwas tiefer zu legen und darüber mit Blöcken ein dachstuhlähnliches Gerippe zu erstellen. Bei breiteren Eingängen musst Du möglicherweise einen Drei - Block - Bogen machen.

Bei starken Winden ist eine weitere Ergänzung nötig. Grobe, windgepresste Schneekristalle und Eisschnee erodieren die Wände des Iglus. Während eines langen Wintersturms können sie die Böcke vollständig abbauen. Eine kleine Wand ungefähr einen Meter hoch auf der Windseite, löst dieses Problem. Sie wird das Iglu schützen Selbst wenn diese Wand erodiert,wird sich dahinter eine Schneedrift aufbauen.

Innenraum

Wenn die Kuppel fertig ist kann mit dem Bearbeiten des Innenraums begonnen wrden. Zuerst soll die Kuppel geglättet, die Schneeresten hinausgeschaufelt und die Schlafplattform vergrössert werden.
Es gibt zwei grundsätzliche Anordnungen der Schlafplätze. Zuerst die gängigste: Ganzer Raum als Schlafplattform ausser beim Eingang, wo ein Kriechgraben unter dem Eingangsblock in den Tunnel führt. Diese Lösung ergibt die grösstmögliche Ausnützung der Grundfläche. Doch kann das Herein- und Hinauskriechen schwierig werden, vor allem, wenn der Eingangsgraben nicht tief genug ist.

Zur anderen möglichen Anordnung: Sie besteht aus zwei Schlafplattformen mit einem verlängerten Eingangsgraben., der sich längs durch das Iglu zieht. Hier ist weniger Raum zum Schlafen vorhanden, man kann dafür sitzen wie auf einem Stuhl, wobei die Füsse aber im Kältegraben stehen. Herein- und Hinauskriechen ist einfacher, es gibt genügend Platz für die Rucksäcke und anderes Material.
Bei diesen Iglutypen gibt es keine Probleme mit der Lüftung. Da der Eingang tiefer ist als die Schlafplattform, kann dieser immer offen bleiben, ohne dass dabei Wärme verloren geht.

Wird ein Kocher im Iglu benützt ist eine Öffnung in der Decke notwendig. Kocher benötigen viel Sauerstoff und produzieren das giftige Gas Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid ist leichter als die Luft und würde sich in der Kuppe sammeln, anstatt durch den Eingang abzuziehen. Schneide eine schmale Öffnung im oberen Drittel des Iglus mit einem Durchmesser von 8 bis 10cm in die Wand. Während der Nacht kannst Du sie, zum Beispiel mit einem Handschuh schliessen.
Während des Tages wird jede Menge Licht durch den Schnee hindurchdringen. In der Nacht genügt eine Kerze für die meisten Tätigkeiten. Mit zwei Kerzen kann man bereits ein Buch lesen. Als ideale Lampe hat sich auch hier die Stirnlampe bewährt, welche bedeutend heller gibt als eine Kerze.

Achtung:
Auf keinem Fall, auch wenn eine Anschlussmöglichkeit in der Nähe wäre, mit 220 Volt Geräten und Lampen (elektrische Motorsägen, Radios, Funkgeräte, Natels, etc...) in den Iglus herumhantieren. Bauscheinwerfer könnten allenfalls während der Bauphase in der Nacht hilfreich sein, dann aber auf jeden Fall die elektrischen Leitungen mit einem Fehlerstrom - Schutzschalter (FI) versehen! Strom kann zusammen mit Feuchtigkeit bei unsachgemässer Handhabung tödliche Folgen haben!

Probleme während des Iglubaus

Blöcke brechen während man mit ihnen arbeitet:

Blöcke fallen hinein nach dem Plazieren:

Schnee zuwenig tief:

Einige Tips

Blöcke, welche eine gewisse Zeit herumstehen, werden stärker. Stopfe die Fugen sobald ein Block sauber plaziert ist. Je länger Du wartest, desto besser verbinden sich die Schneekristalle. Ausserdem erreicht man durch das Zusammenpressen des Schnees eine dichtere und stärkere Verbindung der einzelnen Blöcke. Beginne mit dem Hineinlehnen der Blöcke schon bei der ersten Reihe. Die schiefe Stellung der Blöcke verkleinert den Radius und macht die Plazierung der Blöcke einfacher. Dies hilft dir auch zu einer Kuppel- oder Kegelform. Kegelförmige Iglus benötigen mehr Zeit und sind nicht so stabil. Zudem können sie öfters gar nicht fertig erstellt werden, da die Decke zu hoch ist, um daran zu arbeiten.

Wenn das Iglu für eine längere Periode bewohnbar sein soll, kann dies folgendermassen erreicht werden: Du machst ein Feuer darin. Das Loch in der Decke wird geschlossen, Du verlässt Deine Behausung und schliesst den Eingang. Die Hitze lässt die Wände schmelzen, und das Wasser davon wird von dem porösen Schnee aufgesogen. Etwas später wird das Iglu wieder geöffnet, das Feuer ausgelöscht und die volle Kälte von draussen hereingelassen.Das Wasser an den Wänden gefriert zu solidem Eis und widersteht jedem Sturm.

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