Futura 18 - eine Cevidelegation in der Hölle von Norwegen

Nicolas Chapuis,
IMG_9372<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>cevi.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3422</div><div class='bid' style='display:none;'>6687</div><div class='usr' style='display:none;'>4309</div>

Ein Bericht vom Norwegen-Lager 2018 von Dominic Kalt v/o Bismarck.
Der offizielle Start des Lagers war am 30. Juni. Da hatte unsere 58-köpfige Delegation schon viele ereignisreiche Tage hinter sich. Die Anreise der Teilnehmer to Hell - ja der Ort heisst Hölle - war individuell. Die einen kamen mit dem Auto, andere mit dem Zug, der Grossteil reiste mit dem Flugzeug an.
Mit dem Lagerbau wurde schon einen Tag früher begonnen, damit alle Teilnehmer rechtzeitig einen Schlafplatz hatten.
Am Morgen des 30. wurde Holz von den Sammelstellen, zum Bau unseres 100er Nomade mit Turm in der Mitte, herangeschleppt. Es kamen immer mehr Teilnehmer an, diese halfen beim Blachen knüpfen oder beim Turm stellen. Weiter musste ein Kompostloch gegraben werden, es wurde mehr ein Kompostgrab. ...und schon war Abend, wir mussten uns sputen um rechtzeitig an die Eröffnungszeremonie zu kommen.
Am Sonntagmorgen verbrachten die meisten ihre Zeit damit das Lagergelände zu erkunden und die ersten Lager-Badge Aufgaben zu erfüllen. Wer hat schon einmal mit einer Zitrone eine Batterie gebastelt? Das konnten wir am Science Day mit dem Science Kit ausprobieren.
Den Tag liessen wir am Lagerfeuer ausklingen und sagen (nicht immer ganz in den richtigen Tönen, aber mit grossem Elan) bis in die Nacht hinein. Da die Sonne praktisch nicht unterging hören wir kaum auf, es sei denn die Nachtpatrouille wies auf die Nachtruhe hin.
Den Montag nutzen viele um an Events teilzunehmen. Einer dieser Event war die Suche nach dem «Golden Blop». Dabei liessen sich zwei spontan die Haare auf einem 4 Meter hohen Turm mit Sofas die Haare schneiden.
Am 3. Juni war kein Programm. Die meisten nutzten die Zeit um Trondheim unsicher zu machen, oder man tauschte sich innerhalb der Delegationen aus. Es waren aus 4 Regionalverbänden des Cevi Schweiz Teilnehmer dabei. Am Abend lud uns die Gruppe Haugesund 15 an ihr Campfire in ihr Lager ein.
Am Mittwoch brachen wir zu einer 2-Tageswanderung auf. Die ganze Delegation war in kleinen Gruppen unterwegs. Meine Gruppe hatte einen Weg der direkt in das Lager zurückführte. So entschieden wir kurzerhand, die ganze Stecke an einem Tag zu laufen, um in unserm Lager übernachten zu können. So hatten wir den Lagerplatz ganz für uns.
Schon war Freitag, an diesem Tag war noch richtig was los. Am Nachmittag fand ein Spendenevent statt. Bei unserm Posten war Schlangenbrot zum Selbermachen erhältlich. Am Abend der Lagerrückbau, alles bis auf die Schlafzelte wurde abgebaut. Nach einer Woche perfektem Sonnenschein mussten am nächsten Morgen die Schlafzelte im Regen eingepackt werden. Und schon gings zurück mit Auto, Zug oder Flugzeug in alle Himmelsrichtungen.
Autor: Nicolas Chapuis     Bereitgestellt: 23.08.2018     Besuche: 95 Monat
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