Spam - auch bei Cevi Mail Adressen

Was ist „Spam“?
Spam ist die Abkürzung für „Spiced Pork And Meat“ und bezeichnet in Gelee eingelegtes Frühstücksfleisch. Die Nutzung des Wortes für Werbemails verdankt Spam jedoch höchstwahrscheinlich einen Monty Pythons Sketch. Darin gibt es in einem Restaurant jede Menge Gerichte – allerdings alle mit Spam.

Das übernahm die Netzgemeinde und bezeichnet mit „Spam“ jedwede Art von unverlangt zugesandter kommerzieller E-Mails. Daneben gibt es noch die Bezeichnungen UCE ("Unsolicited Commercial Electronic Mail") und UBE ("Unsolicited Bulk E-Mail"). Während UCE als Oberbegriff auch unerwünschte, nicht werbende Zusendungen umfassen kann, ist UBE in massenhaft versandte werbende Mail.

Nicht zu Spam im rechtlichen Sinne - wenn auch häufig unerwünscht - zählen Werbe-Mails von Unternehmen, mit denen der Empfänger bereits in geschäftlichem Kontakt gestanden hat. Hierunter fallen etwa die Kundenwerbungen von gmx, Amazon oder web.de.

In den USA wird etwas mehr als ein Drittel des E-Mail-Verkehrs mit unerbetenen Werbe-Nachrichten bestritten. Vor einem Jahr waren es 8 Prozent, berichten drei US-amerikanische Verbraucherorganisationen. Ähnlich sieht es auch hierzulande aus, wo ein Aufkommen von zum Teil mehreren Hundert Spam-Mails am Tag in vielen Postfächern keine Seltenheit ist.
Autor: Haru Vetsch     Bereitgestellt: 22.03.2004    
aktualisiert mit kirchenweb.ch     Impressum     Disclaimer