Frösch-up 2016 - nationale Fröschliworkshops

Frösch-Up – nationale Fröschli Workshops

Am 21. Februar 2016 fand der Frösch-Up, der Kurs für angehende und erfahrene Fröschlileiter, zum zweiten Mal in Zürich-Altstetten statt. Auch dieses Mal waren wieder Teilnehmer aus den verschiedensten Schweizer Regionen anwesend.



Bei Kaffee und Gipfeli wurden die 30 Teilnehmer vom Kursteam empfangen. Auf Grund der Überregionalität des Kurses war der Start des Frösch-up zeitlich bewusst etwas offener gehalten. So nutzten diejenigen die früher da waren Gelegenheit bis alle anwesend waren für einen ersten Austausch.

Nach einer Vorstellungsrunde zu der alle Teilnehmer einen Frosch mitgebracht hatten, startete der erste Block des diesjährigen Frösch-Up, entweder mit einer Einführung ins Fröschli Handbuch oder einem Erfahrungsaustausch, je nach dem was vor dem Kurs ausgewählt wurde:

Bei der Einführung ins Fröschlihandbuch erhielten alle erst mal das besagte Handbuch. In kleineren Gruppen wurden die verschiedenen Kapitel des Fröschlihandbuchs erarbeitet und unter die Lupe genommen. Fragen wie „Mit was für Kinder habe ich es zu tun? Wie unterscheiden sie sich von Jungscharkindern? Was muss ich bei Fröschlis besonders beachten?“ wurden auf den Grund gegangen und besprochen.

Beim Erfahrungsaustausch ging es darum von anderen Leitenden Meinungen und Tipps zu verschiedenen Themen zu hören die sie im Fröschlialltag beschäftigen. Hauptthemen waren: „Fröschli die uns herausfordern“ und Elternkontakt. Durch regen Austausch in der Gruppe konnten die Teilnehmer von den Erfahrungen in den verschiedenen Abteilungen und Regionen profitieren. Zum Schluss kamen viele hilfreiche Tipps und Tricks zusammen.

Zum Mittagessen kamen alle wieder zusammen. Beim gemeinsamen Mahl wurden die Erkenntnisse und Eindrücke des Morgens fleissig ausgetauscht.

Am Nachmittag besuchten die angehenden und erfahrenen Fröschlileiter jeweils zwei Workshops welche sie vor dem Kurs bereits gewählt hatten.

Fröschli mit Sackmesser
Auf diesen Workshop freuten sich die Teilnehmer besonders, denn er fand an der frischen Luft statt. Sinda die Workshopleiterin hatte mit ihrer eigenen Fröschli Gruppe einen kleinen Leitfaden produziert für den Umgang dem Sackmesser. Sie konnte somit direkt von ihren eigenen Erfahrungen erzählen. Wertvolle Sicherheitstipps, Kniffe und Ideen nahmen die Teilnehmer hier mit. Zum Schluss durften sie auch selber noch etwas fabrizieren. Das warme Wetter spielte dem Workshop perfekt in die Hände, so dass die Teilnehmer fast nicht mehr ins Kurshaus zurück wollten.

Geschichten erzählen mit Handpuppen
Handpuppen –das gehört bei Fröschlistufen einfach dazu! Rollenspiele verstehen die kleinen Kinder noch nicht, deswegen sind Handpuppen umso geeigneter. Aber damit das auch gut gelingt, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Bei Mary-Joy und Luise erhielten alle wertvolle Tipps zum Umgang mit Handpuppen. Es wurden diverse Arten von Puppen wurden vorgestellt, dabei konnten die Teilnehmer selbst ausprobieren und im Anschluss selbst eine eigene Sockenhandpuppe basteln.

Z’Vieri
Einer der wichtigsten Teile eines Fröschliprogramms wurde in diesem Workshop thematisiert – der z’Vieri. Gesunde, süsse, salzige aber auch etwas kalorienreichere Varianten wurden unter die Lupe genommen. Selbstverständlich wurde auch direkt etwas produziert, dabei entstanden viele tolle und kreative Leckereien. Wie macht man aus einem langweiligen Stück Brot etwas Attraktives? Wie bringe ich Kinder dazu Gemüse zu essen? All diese Fragen wurden hier beantwortet.

Basteln
In diesem Workshop regten diverse Bastelstationen zur Inspiration an. Es wurde fleißig geklebt, gemalt, geschnitten und gelacht. Die eine oder andere Idee wird sicher bald in einigen Fröschligruppen nachgebastelt.

Werbung/Öffentlichkeitsarbeit
Wer eine neue Fröschlistufe eröffnet oder leitet möchte auch Kinder haben, die am Programm teilnehmen. Aber wie kann man denn überhaupt neue Kinder gewinnen? Wen soll man ansprechen? Woher bekommt man das Werbematerial? Wo darf Werbung gemacht werden? Wie kann Werbung gemacht werden? All diese Fragen wurden besprochen. Es gab anregende Diskussionen und viele Ideen und Erfahrungsberichte. Die Teilnehmer erfuhren wo sie Werbematerial der Fröschli erhalten und wer ihnen weiterhelfen kann wenn sie Unterstützung brauchen.

Um vier Uhr wartete, der wohlverdiente Z’Vieri der vorab im Workshop produziert wurde, darauf von den Anwesenden verspiesen zu werden.
Nach einer kurzen Feedbackrunde bei der jeder Teilnehmer seinen mitgebrachten Frosch wieder zu sich nehmen durfte, ging der Frösch-Up 2016 leider auch schon zu Ende.
Das Kursteam bedankt sich für die rege Teilnahme und die fleissig ausgefüllten Feedbackblätter!
Frösch-up<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>cevi.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3030</div><div class='bid' style='display:none;'>5455</div><div class='usr' style='display:none;'>4044</div>

Frösch-up

Autor: Felix Furrer     Bereitgestellt: 16.03.2016    
aktualisiert mit kirchenweb.ch     Impressum     Disclaimer