Gewaltfreiheit im Cevi

Gewalt ist omnipräsent. Schlagwörter wie «Jugendgewalt» oder «Prügelstrafe» prangen auf Titelseiten der Medien. Der Cevi Schweiz nimmt seine gesellschaftliche Verpflichtung wahr und engagiert sich für Gewaltfreiheit. Er ist ein wichtiger Akteur der Gewaltprävention und spielt eine tragende Rolle in der Stärkung der Kinder- und Jugendrechte in der Schweiz. Er lebt das friedliche Miteinander, so auch an Conveniat, dem nationalen Cevi-Fest 2009, einer riesigen Zeltstadt mit über 3400 Menschen. Er bietet Raum, Frieden zu leben und der Gewalt die Stirn zu bieten – in der Jungschar, durch sein politisches Engagement für Kinderrechte, seine inhaltliche Vertiefung oder seine Gastgeberrolle für das World YWCA Council unter dem Motto «Frauen schaffen eine sichere Welt».
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Kinderrechte im Cevi
Der Cevi Schweiz nimmt Kinder ernst und tritt für ihre Rechte ein. Er ist seit 2002 bei der Verbesserung der nationalen Kinder- und Jugendförderung vorne mit dabei, denn das Befähigen junger Menschen ist eines der Hauptanliegen des Cevi Schweiz. Unsere Kinder und Jugendlichen sind es wert, stärker geschützt und gefördert zu werden, damit auch sie mitwirken können – nicht nur im Cevi.
Die Kinderrechte sind ein Schwerpunktthema im Cevi Schweiz. Unter anderem führen Ortsgruppen, Regionalverbände und der nationale Dachverband eine Selbstevaluation bezüglich UNO-Kinderrechte durch. Darin geht es um die Themen Schutz, Partizipation und Nicht-Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen.
Im Fokus: Cyber-Mobbing
Das rasante Wachstum von jugendlichen Mitgliedern in Social Media und die damit verbundenen Gefahren sind in aller Munde. Kinder sind zu Digital Natives geworden, und damit stehen Eltern, Schulen sowie Kinder- und Jugendverbände vor neuen Herausforderungen. Auf diese folgen Fragen, die im Schwerpunktdossier «Y-Focus» 1/2011 erörtert werden. Wie soll man Cyber-Mobbing begegnen? Wieso ist ein gesundes Selbstwertgefühl der beste Schutz gegen Mobbing? Wenn Euch diese Fragen unter den Nägeln brennen, findet Ihr im aufschlussreichen Interview mit Barbara Schmid-Federer Antwort. Die CVP-Nationalrätin und Mutter von Cevianern befasst sich intensiv mit der «Generation Internet» und stuft Cyber-Mobbing als eines der grössten Risiken ein, welche die Digital Natives bedrohen.
Der Cevi Schweiz mobilisierte zum UNO-Tag der Kinderrechte
Am 20. November 2010 – dem internationalen Tag der Kinderrechte – führte der Cevi Schweiz im Gloggi in Zürich die Konferenz «Häsch Probem, Mann!» – Mobbing im Jugendfreizeitbereich< durch, um Gewalt unter Jugendlichen einzudämmen und Gewaltfreiheit und Fairness zu fördern.
Die rund 130 teilnehmenden Leitenden aus Jugendverbänden und Sportvereinen diskutierten Erscheinungsformen, Hintergründe und Präventionsmöglichkeiten. Das Konferenzziel war, dass sie das Gelernte in ihren Gruppen einbringen und sich so für eine mobbingfreie Kinder- und Jugendarbeit einsetzen.
«Safe Spaces» für Mädchen und Frauen
Vom 10. bis 16. Juli 2011 fand – unter dem Thema «Frauen schaffen eine sichere Welt» («Women creating a safe World») – das World YWCA Council, das internationale Gipfeltreffen des Frauen-Weltbundes YWCA in Zürich, statt. Der Cevi Schweiz fungierte dabei als Gastgeber für den Kongress mit rund 1000 Frauen aus der ganzen Welt.
Weltkindertag am 20. November – Bemühungen für die Kinderrechtskonvention:
Am 20. November 2010 wurde der alljährliche Weltkindertag begangen. Die 1989 von der UNO-Generalversammlung verabschiedete Konvention über die Kinderrechte war ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Rechte und Chancen für Kinder und Jugendliche. Körperliche und seelische Unversehrtheit ist eines der elementaren Kinderrechte. Für den Cevi Schweiz sind die Förderung und der Schutz der Kinder- und Jugendrechte ein zentrales Thema.

«World Day for the Prevention of Child Abuse» – «Welttag zur Vorbeugung von Kindesmissbrauch» am 19. November:
Den Vortag zum internationalen Tag der Kinderrechte hatte das NGO-Netzwerk WWSF (Women’s World Summit Foundation) zum Welttag zur Prävention von Kindesmisshandlung erklärt. Seit 2000 engagiert sich WWSF weltweit für die Verhinderung von Kindesmissbrauch – mit mehr als 785 Partnern in 127 Ländern, darunter auch dem Cevi Schweiz. Durch unsere ideelle Unterstützung der Aktion fordert der Cevi Schweiz Menschen weltweit auf, aktiv zu werden und Kindesmissbrauch nicht hinzunehmen, sondern ihn im Vorfeld zu verhindern.
16 Tage gegen Gewalt:
Der Cevi engagiert sich im Projekt des Christlichen Friedensdienstes (cfd) für die jährlich stattfindende Aktion 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, einer internationalen Kampagne. Fraueninitiativen nützen den Zeitraum vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember), um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam zu machen. Ziel der Aktion ist, die noch oft tabuisierte Gewalt an Frauen und Kindern in der Öffentlichkeit zu thematisieren.
Autor: Felix Furrer     Bereitgestellt: 13.10.2011     Besuche: 35 Monat
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